• Restaurant Längengrad vom 02. bis 04. Mai geschlossen.

    (Information vom 01.05.2016)
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    Liebe Besucher, von Montag bis Mittwoch (02. - 04. Mai) schließt unser Restaurant Längengrad für Renovierungsarbeiten. Während dieser Zeit bleibt das "Café südwärts" für Sie bis 18:30 Uhr geöffnet. Wir servieren Ihnen dort zusätzlich zu unserem regulären Angebot Bockwurst und Kartoffelsalat, große Salate und kalte Bouletten. Ab Donnerstag läuft dann wieder  ... mehr

    Liebe Besucher,

     

    von Montag bis Mittwoch (02. - 04. Mai) schließt unser Restaurant Längengrad für Renovierungsarbeiten. Während dieser Zeit bleibt das "Café südwärts" für Sie bis 18:30 Uhr geöffnet. Wir servieren Ihnen dort zusätzlich zu unserem regulären Angebot Bockwurst und Kartoffelsalat, große Salate und kalte Bouletten. Ab Donnerstag läuft dann wieder alles wie gehabt.



    Earth Day und Klimaabkommen von Paris

    (Information vom 21.04.2016)
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    Klimahaus zeigt ab dem 22. April Film über Meeresspiegelanstieg.
    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat für den diesjährigen Earth Day am 22. April zu einer feierlichen Zeremonie in das UNO-Hauptquartier in New York eingeladen, bei der die ersten Staaten das Klimaabkommen von Paris unterzeichnen können. Mehr als 150 Staaten, darunter auch Deutschland, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt – Rekord für Veranstaltungen dieser Art! Wir nehmen den Earth Day zum Anlass, um besonders auf den fortschreitenden Meeresspiegelanstieg im Südpazifik hinzuweisen. Ab dem 22. April 2016 zeigen wir in unserem Ausstellungsbereich Perspektiven einen Film zu diesem Thema. In einer  ... mehr
    Klimahaus zeigt ab dem 22. April Film über Meeresspiegelanstieg.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat für den diesjährigen Earth Day am 22. April zu einer feierlichen Zeremonie in das UNO-Hauptquartier in New York eingeladen, bei der die ersten Staaten das Klimaabkommen von Paris unterzeichnen können. Mehr als 150 Staaten, darunter auch Deutschland, haben ihre Teilnahme bereits zugesagt – Rekord für Veranstaltungen dieser Art! Wir nehmen den Earth Day zum Anlass, um besonders auf den fortschreitenden Meeresspiegelanstieg im Südpazifik hinzuweisen.

     

    Ab dem 22. April 2016 zeigen wir in unserem Ausstellungsbereich Perspektiven einen Film zu diesem Thema. In einer Rede auf der Abschlussveranstaltung der Weltklimakonferenz in Paris im Dezember 2015 berichtet die 17-jährige Selena Leem von den Marshall Inseln mit bewegenden Worten über die Angst ihres Volkes vor dem Meeresspiegelanstieg. Die anwesenden Regierungsvertreter von nahezu 190 Staaten zollten der Rede großen Respekt durch Standing Ovations.

     

    Das Abkommen von Paris soll 2020 in Kraft treten. Damit dies geschehen kann, müssen mindestens 55 Länder es ratifizieren, die gemeinsam mindestens 55% der weltweiten Treibhausgasemissionen verursachen. Die Staaten, die bei der Zeremonie am Earth Day nicht dabei sind, haben noch bis zum 21. April 2017 Zeit zu unterzeichnen. Da mit den USA und China die beiden Länder mit dem höchsten Ausstoß an Treibhausgasen bereits angekündigt haben, das Abkommen noch dieses Jahr ratifizieren zu wollen, könnte der neue Weltklimavertrag bereits vor 2020 gelten.


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  • Schwimmend von Kuba nach Florida

    18.04.2016, 19:30
    (Information vom 05.04.2016)
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    International Ocean Film Tour am 18. April im Klimahaus
    Reißende Wellen vor der tasmanischen Küste, die strahlende Schönheit Mexikos und Weltrekorde in den gefährlichsten Meerespassagen der Welt: Am 18. April gastiert die International Ocean Film Tour im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost und bringt die besten Meeresabenteuer und Wassersportfilme auf die große Leinwand. Tauchen Sie in faszinierende Unterwasserwelten ein, fiebern Sie mit wagemutigen Surfern und Wassersportlern und bestaunen Sie die gefährlichen sowie anmutigen Meeresbewohner. Bei der inzwischen dritten Auflage des Meeresfilmfestivals lernen Sie unter anderem die Extremschwimmerin Diana  ... mehr
    International Ocean Film Tour am 18. April im Klimahaus

    Reißende Wellen vor der tasmanischen Küste, die strahlende Schönheit Mexikos und Weltrekorde in den gefährlichsten Meerespassagen der Welt: Am 18. April gastiert die International Ocean Film Tour im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost und bringt die besten Meeresabenteuer und Wassersportfilme auf die große Leinwand. Tauchen Sie in faszinierende Unterwasserwelten ein, fiebern Sie mit wagemutigen Surfern und Wassersportlern und bestaunen Sie die gefährlichen sowie anmutigen Meeresbewohner.

    Bei der inzwischen dritten Auflage des Meeresfilmfestivals lernen Sie unter anderem die Extremschwimmerin Diana Nyad kennen. Ohne Schutzkäfig schwamm sie von Kuba bis nach Florida, der Film „The other shore“ dokumentiert ihre 170 Kilometer lange Odyssee durch die gefährliche Meerespassage. Joe Romeiro und Bill Fisher zeigen in „The edge“, welche Rolle Haie im Ökosystem spielen und welchen Bedrohungen die verkannten Meeresbewohner ausgesetzt sind. „Hola sunshine“ fängt nicht nur die Schönheit, die Kultur und die Leichtfüßigkeit Mexikos ein, sondern weckt auch die Vorfreude auf den nächsten Sommer.

    Das internationale Meeresfilmfestival tourt seit dem 12. März um die ganze Welt. Am 18. April steht Bremerhaven auf der Agenda: Karten sind im Vorverkauf für 14,- Euro bei uns im Klimahaus erhältlich, an der Abendkasse kostet das Ticket 18,- Euro. Der Filmabend beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr.



    Neu: Das große Krabbeln im Klimahaus

    (Information vom 19.03.2016)
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    Die neu gestaltete Reisestation Sardinien öffnet zu Ostern
    „Das große Krabbeln“ hat begonnen! In unserer komplett neu gestalteten Reisestation Sardinien gibt es ab sofort Echsen, Schildkröten, Spinnen, Skorpione und viele Insekten zu entdecken. Die neue großzügig gestaltete Terrarienlandschaft bietet einzigartige Einblicke in die Lebenswelt der Tiere. Der Clou: Sie erleben den Ausstellungsbereich Sardinien selbst aus der Insektenperspektive. In Sardinien werden auf 110 Quadratmetern die Themen Mikrokosmos und Mikroklima veranschaulicht. Wir zeigen, wie das Klima das Leben beeinflusst. An Echsen, Schildkröten, Spinnen, Skorpionen und Insekten lässt  ... mehr
    Die neu gestaltete Reisestation Sardinien öffnet zu Ostern

    „Das große Krabbeln“ hat begonnen! In unserer komplett neu gestalteten Reisestation Sardinien gibt es ab sofort Echsen, Schildkröten, Spinnen, Skorpione und viele Insekten zu entdecken. Die neue großzügig gestaltete Terrarienlandschaft bietet einzigartige Einblicke in die Lebenswelt der Tiere. Der Clou: Sie erleben den Ausstellungsbereich Sardinien selbst aus der Insektenperspektive.

    In Sardinien werden auf 110 Quadratmetern die Themen Mikrokosmos und Mikroklima veranschaulicht. Wir zeigen, wie das Klima das Leben beeinflusst. An Echsen, Schildkröten, Spinnen, Skorpionen und Insekten lässt sich das besonders gut zeigen, denn diese haben sich oft auf einen bestimmten Lebensraum spezialisiert. An einem Bachlauf sind beispielsweise andere Arten zu finden als in Berg und Tal, wie unsere neue Terrarienlandschaft veranschaulicht. Hier gibt es ab sofort 22 verschiedene Arten in 19 Terrarien zu entdecken.



    Winterrückblick 2015/2016

    (Information vom 15.03.2016)
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    Zweitwärmster Winter in Deutschland
    Der gerade vergangene Winter zählt nach den Analysen durch den DWD deutschlandweit zu einem der wärmsten Winter seit Messbeginn 1880. Hinter dem Rekordwinter 2006/07 erreicht der Winter 2015/16 zusammen mit 1989/90 und 1974/75 den zweiten Platz. Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,5 °C  – das 30-Jahre-Mittel von 1961-1990 liegt bei 0,1 °C. Besonders hervorstechend war der Dezember 2015, der mit Abstand der wärmste der 135-jährigen Messreihe war. Er übertraf den Normalwert sogar um 5,6 °C  und war mit einer mittleren Temperatur von 6,3 °C fast so warm wie ein April! Im Westen, Nordwesten und am Oberrhein blieb es verbreitet  ... mehr
    Zweitwärmster Winter in Deutschland

    Der gerade vergangene Winter zählt nach den Analysen durch den DWD deutschlandweit zu einem der wärmsten Winter seit Messbeginn 1880. Hinter dem Rekordwinter 2006/07 erreicht der Winter 2015/16 zusammen mit 1989/90 und 1974/75 den zweiten Platz. Die Durchschnittstemperatur lag bei 3,5 °C  – das 30-Jahre-Mittel von 1961-1990 liegt bei 0,1 °C. Besonders hervorstechend war der Dezember 2015, der mit Abstand der wärmste der 135-jährigen Messreihe war. Er übertraf den Normalwert sogar um 5,6 °C  und war mit einer mittleren Temperatur von 6,3 °C fast so warm wie ein April! Im Westen, Nordwesten und am Oberrhein blieb es verbreitet den gesamten Monat frostfrei. Es war daher auch kein Wunder, dass die Natur auf die langanhaltend hohen Temperaturen reagierte: Ende Dezember standen im Südwesten Deutschlands die Mandelbäume teilweise in voller Blüte. Ursache für die nie dagewesene Dezemberwärme waren kräftige Hochdruckgebiete über dem Mittelmeer und dem Alpenraum, die für beständigen Warmluftzustrom aus Südwesten sorgten. Entsprechend lag in den Alpen und Mittelgebirgen verbreitet nur wenig oder gar kein Schnee. In vielen Wintersportorten schlängelten sich weiße Kunstschneepisten durch eine sonst schneefreie, braun-graue Gebirgslandschaft.

     

    Im Januar 2016 schließlich wagte sich dann doch Kaltluft nach Deutschland und sorgte vor allem im Norden für zwei etwa einwöchige Winterphasen mit Schneefällen. Dort lagen die Monatstemperaturen in der Nähe des langjährigen Mittels während es im Süden erneut viel zu warm war – und zwar 2 bis 3 Grad.

    Der Februar war ebenfalls ein sehr milder Monat und brachte am 22.2. die höchsten Temperaturen des gesamten Winters. In Südostbayern wurden an diesem Tag Höchstwerte von bis zu 20 °C erreicht. Insgesamt war der  Februar 3 Grad wärmer als normal, im Süden stellenweise sogar bis zu 5 Grad.

    Abgesehen von den deutschlandweit viel zu hohen Temperaturen gab es weder bei den Sonnenstunden noch beim Niederschlag ein einheitliches Bild. Zwar lagen beide insgesamt leicht über dem Durchschnitt, doch gab es regional sehr große Unterschiede.

    Nicht nur in Deutschland auch weltweit lagen die Temperaturen außergewöhnlich hoch. So stellte seit Oktober jeder Monat global einen neuen Rekord auf. Am 29.2. wurde sogar der Rekord der höchsten auf der Nordhalbkugel gemessenen Februartemperatur eingestellt: 45 °C im Niger. Andernorts gab es geradezu absurde Rekorde: Auf dem Balkan wurden mit Höchstwerten bis 29°C sogar Märzrekorde überboten – und das Mitte Februar. Nur wenig später folge in Zentralasien eine regelrechte Hitzewelle mit Temperaturen bis knapp über 32 °C. Auch hier wurden vielfach nationale Februarrekorde überboten.

    „Ursache für diese extreme Häufung von Wärmerekorden sind sowohl die langfristige, globale Erwärmung durch die von uns Menschen freigesetzten Treibhausgase als auch das im Ostpazifik auftretende Klimaphänomen El Niño“, sagt Dr. Michael Theusner, Diplom-Meteorologe am Klimahaus Bremerhaven 8° Ost. Durch Letzteres erwärmt sich ein großer Teil des oberflächennahen, tropischen Meerwassers und mit ihm die darüber liegenden Luftmassen. El Niño bringt vielen Teilen der Erde Extremwetterereignisse. Dadurch gab es auch im Pazifik die bisher aktivste Wirbelsturmsaison. Zuletzt traf es Fidschiinseln, das durch den bisher stärksten bekannten Wirbelsturm der südlichen Hemisphäre verwüstet wurde. All dies zeigt, wie wichtig es ist, die weltweiten Treibhausgasemissionen zu reduzieren.