• Neu: Kaffeeklatsch am Freitag

    (Information vom 11.09.2014)
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    Lassen Sie die Woche ganz entspannt ausklingen
    – mit unserem neuen „Kaffeeklatsch am Freitag“! Ab sofort können Sie mit dem Kaffeeklatsch-Ticket jeden Freitag ab 14:00 Uhr genießen und entdecken. Das Ticket beinhaltet ein leckeres Stück Kuchen und ein Heißgetränk nach Wahl sowie den Eintritt in die außergewöhnliche Klimahaus-Ausstellung. Ob mit Freunden oder der Familie – lassen Sie es sich  ... mehr
    Lassen Sie die Woche ganz entspannt ausklingen

    – mit unserem neuen „Kaffeeklatsch am Freitag“! Ab sofort können Sie mit dem Kaffeeklatsch-Ticket jeden Freitag ab 14:00 Uhr genießen und entdecken. Das Ticket beinhaltet ein leckeres Stück Kuchen und ein Heißgetränk nach Wahl sowie den Eintritt in die außergewöhnliche Klimahaus-Ausstellung. Ob mit Freunden oder der Familie – lassen Sie es sich einfach gut gehen und genießen Sie das wunderbare Flair des achten Längengrads.

     

    Das „Kaffee-Klatsch-Ticket“ ist zum Preis von 16,- Euro an der Kasse im Klimahaus erhältlich.



    swb-Klimahaus-Lauf 2014: Sven Plöger ist Startläufer

    (Information vom 10.09.2014)
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    Ein Meteorologe sprintet um die Welt:
    Am 21. November stellt sich Sven Plöger einer besonderen Herausforderung und geht als Startläufer beim swb-Klimahaus-Lauf ins Rennen. Er gibt die Referenzzeit für alle anderen Teilnehmer der ungewöhnlichsten Laufveranstaltung des Nordens vor. Der Erlös des Abends wird gespendet. Der swb-Klimahaus-Lauf hat es in sich: Zwar ist die Strecke nur 1.000 Meter  ... mehr
    Ein Meteorologe sprintet um die Welt:

    Am 21. November stellt sich Sven Plöger einer besonderen Herausforderung und geht als Startläufer beim swb-Klimahaus-Lauf ins Rennen. Er gibt die Referenzzeit für alle anderen Teilnehmer der ungewöhnlichsten Laufveranstaltung des Nordens vor. Der Erlös des Abends wird gespendet.

     

    Der swb-Klimahaus-Lauf hat es in sich: Zwar ist die Strecke nur 1.000 Meter lang, die Läufer erwartet allerdings eine außergewöhnliche Herausforderung: Sie sprinten die kühlen Schweizer Alpen hinauf, durchqueren den Wüstensand in der Sahelzone, passieren das Packeis der Antarktis und rennen über den samoanischen Südseestrand – einmal durch die Ausstellung „Reise“ im Klimahaus. Neben den unterschiedlichen Bodenbelägen sind auch die Temperaturwechsel und die zahlreichen Treppen eine echte Herausforderung für die Teilnehmer.

     

    Der bekannte Meteorologe und TV-Moderator  Sven Plöger eröffnet als erster Läufer das Wettrennen durch die Klimazonen. Sein Ergebnis dient für alle anderen Teilnehmer als Messlatte und als Spenden-Barometer, denn nicht nur der Erlös aus den Startgeldern wird für den guten Zweck gespendet, die Spendensumme erhöht sich auch für jeden Läufer, der die Strecke schneller als Plöger absolviert. Der Spendenerlös kommt in diesem Jahr der Deutschen KlimaSiftung zugute.

     

    Wenn auch Sie beim swb-Klimahaus-Lauf 2014 am 21. November um 19.00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) mitmachen möchten und Sven Plöger überholen wollen, können Sie sich jetzt anmelden: swb-Klimahaus-Lauf 2014

     

    Foto: Sven Plöger


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  • Der Sommer 2014 in Deutschland

    (Information vom 01.09.2014)
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    Ein Sommer der Extreme.
    Meteorologisch endet der Sommer am 31. August und der Herbst beginnt. Zeit also für einen Rückblick auf das, was uns der Sommer 2014 an Wetter beschert hat. Insgesamt war er etwa ein Grad wärmer als der langjährige Mittelwert (1961-1990). Dazu kam eine Sonnenscheindauer, die ziemlich genau dem Durchschnitt entsprach. Auch die Regenmengen lagen im Deutschlandmittel nur leicht über dem Schnitt. Diese deutschlandweiten Durchschnittswerte geben jedoch  ... mehr
    Ein Sommer der Extreme.

    Meteorologisch endet der Sommer am 31. August und der Herbst beginnt. Zeit also für einen Rückblick auf das, was uns der Sommer 2014 an Wetter beschert hat. Insgesamt war er etwa ein Grad wärmer als der langjährige Mittelwert (1961-1990). Dazu kam eine Sonnenscheindauer, die ziemlich genau dem Durchschnitt entsprach. Auch die Regenmengen lagen im Deutschlandmittel nur leicht über dem Schnitt.

    Diese deutschlandweiten Durchschnittswerte geben jedoch nicht wieder, dass der Sommer sowohl regional als auch im Monatsvergleich sehr unterschiedlich ausfiel und große Extreme auftraten.

     

    Juni

    Schon der Beginn des Juni zeichnete sich durch ein markantes Wetterereignis aus: Rekordhitze von über 38 °C im Süden – noch nie war es in Deutschland so früh im Sommer so heiß. Schwere Unwetter mit Orkanböen brachten vor allem im Raum Düsseldorf zehntausende Bäume zum Umstürzen. Dadurch kam es über viele Tage zu schweren Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Im Süden war der Juni insgesamt sehr warm, sehr trocken und sonnenscheinreich, was mit Abstrichen auch für die Küstengebiete und Schleswig-Holstein gilt. In der Mitte Deutschlands hingegen bewegten sich die Wetterwerte im Normalbereich.

     

    Juli

    Für den Norden lässt sich der Juli 2014 als Supersommermonat zusammenfassen. Verbreitet wurde im Norden der viertwärmste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland 1881 registriert. Dazu kam noch viel mehr Sonnenschein als üblich und Trockenheit im den Küstenregionen. Richtung Süden war der Juli völlig anders – sehr sonnenscheinarm, zum Teil rekordnass (Baden-Württemberg) und trotzdem verbreitet viel wärmer als normal. Diese Kombination aus sehr viel Regen, wenig Sonne und trotzdem hoher Temperaturen ist sehr ungewöhnlich. Die extremen Niederschläge führten verbreitet zu Überschwemmungen. Besonders schlimm traf es am 28. Juli Münster, als dort örtlich fast 300 mm Niederschlag in nur wenigen Stunden fielen und damit die Menge, die in etwa dem halben Jahresniederschlag entspricht.

     

    August

    Der August machte seinem Namen als Sommermonat keine Ehre. Nach der ersten Woche, in der noch Sommerwetter herrschte, zeichnete sich der August vor allem durch kühles Schauerwetter aus. Im Westen Deutschlands war der Monat sogar 1,5 °C kälter als im langjährigen Durchschnitt – deutschlandweit um etwa ein halbes Grad. Vor allem im Süden war es dazu sonnenscheinarm. Der Niederschlag lag leicht über dem Durchschnitt, wie bei Schauern und Gewittern üblich, war er regional jedoch sehr unterschiedlich. Aufgrund der Wetterlage, die fast den ganzen Monat über kühle Atlantikluft zu uns brachte, lagen die Spitzenwerte fast überall unter 30 °C. Nur im Osten gab es Anfang des Monats noch einige heiße Tage.

    Bemerkenswert waren die Nachttemperaturen am Morgen des 26. August in Norddeutschland. Örtlich wurden nämlich Rekordtiefstwerte für August verzeichnet. Kalte zwei bis fünf Grad gab es. In Quickborn bei Hamburg trat sogar Bodenfrost auf. Ursachen waren eine klare Nacht und kühle Nordatlantikluft, die unter einem Zwischenhoch zur Ruhe gekommen war.

     

    Blockierte Wetterlagen

     

    Rekordhitze, Rekordkälte, Rekordniederschläge – der Sommer 2014 passt in die heutige Zeit des Klimawandels, der sich durch eine Zunahme diverser Extremwetterereignisse auch bei uns auszeichnet. Ursache für die außergewöhnlichen Wetterphänomene sind dabei oft festgefahrene Wetterlagen, bei denen sich Hochs und Tiefs kaum noch von der Stelle bewegen. Während im Juli fast den ganzen Monat ein Hoch über Skandinavien festsaß und so Norddeutschland schönstes Sommerwetter bescherte, wichen die Tiefs über Süddeutschland aus und brachten Rekordniederschlagsmengen. Anfang August nistete sich dann tiefer Luftdruck über Skandinavien ein und versorgte Deutschland fast den ganzen Monat mit kühlem, wechselhaftem Wetter.

     

    Die aktuelle Forschung zeigt, dass die Zunahme dieser Blockadewetterlagen sehr wahrscheinlich auf die menschengemachte, globale Erwärmung zurückzuführen ist und ihre Ursache in der Arktis hat. Dort sind nämlich seit Beginn dieses Jahrhunderts die Temperaturen viel stärker gestiegen als in den Mittleren Breiten – Folge eines Teufelskreises aus abnehmender Meereisbedeckung, wärmerem Meerwasser und wärmerer Luft. Dadurch kommt es zu einer Abnahme des Temperaturunterschieds  zwischen der kalten Arktis und den gemäßigten Regionen südlich davon. Diese heute geringere Temperaturdifferenz begünstigt  eine insgesamt langsamere Bewegung der Hochs und Tiefs, die so oft auch über längere Zeit an Ort und Stelle liegen bleiben können – die Wetterlage blockiert. Dort wo sich Hochs befinden kann sich im Sommer die Luft über längere Zeit als früher aufheizen und der Boden austrocknen. Dort wo Tiefs liegen kann es hingegen länger – und da die Atmosphäre insgesamt wärmer ist – auch stärker regnen. Zwar gab es solche Wetterlagen auch früher schon. Durch die von uns Menschen verursachte Abnahme des Temperaturunterschieds zwischen Arktis und Mittleren Breiten sind sie heute jedoch deutlich häufiger geworden –und mit ihm die Extremwetterereignisse.



    Das Leben der Reichen und Superreichen: Lesung mit Dennis Gastmann

    23.09.2014, 20:00-22:30
    (Information vom 20.08.2014)
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    Welche Bedeutung hat Geld, wenn Geld keine Bedeutung mehr hat?
    Dieser Frage widmet sich TV-Journalist und Autor Dennis Gastmann in seinem neuen Buch „Geschlossene Gesellschaft“. Am 23. September 2014 ist Gastmann um 20 Uhr mit einer Lesung im Klimahaus zu Gast. Gastmann beschreibt in „Geschlossene Gesellschaft“ das Leben der Reichen und Superreichen aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Der Autor gibt damit Einblicke in eine Welt, die  ... mehr
    Welche Bedeutung hat Geld, wenn Geld keine Bedeutung mehr hat?

    Dieser Frage widmet sich TV-Journalist und Autor Dennis Gastmann in seinem neuen Buch „Geschlossene Gesellschaft“. Am 23. September 2014 ist Gastmann um 20 Uhr mit einer Lesung im Klimahaus zu Gast.

    Gastmann beschreibt in „Geschlossene Gesellschaft“ das Leben der Reichen und Superreichen aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Der Autor gibt damit Einblicke in eine Welt, die der Mehrheit von uns verschlossen bleibt. Was wir kennen, sind die üblichen Klischees: Die Millionäre und Milliardäre feiern quasi ohne Unterbrechung, kaufen Inseln in der Karibik oder gehen auf Großwildjagd in Namibia. Doch wie sind sie wirklich, die Adeligen, die Playboys, die Society-Ladys? Dennis Gastmann begibt sich auf eine spannende Reise in eine ganz andere Welt. Er berichtet von seinen Erlebnissen beim Tanz mit Chiara Ohoven, von seinem Poloturnier auf Sylt, dem Besuch der Privatinsel eines großen Baulöwen und seinem Dinner mit Gunilla von Bismarck.

    Dennis Gastmann ist unter anderem durch seine ungewöhnliche TV-Sendung „Mit 80.000 Fragen um die Welt“ bekannt geworden, in der der Weltreporter keine Wege und Mühen scheut, den großen Fragen der Menschheit auf den Grund zu gehen. Bei seiner Lesung im Klimahaus hat Gastmann bestimmt auch die ein oder andere Geschichte von seinen spannenden Reisen um die Welt im Gepäck.

    Tickets für die Lesung mit Dennis Gastmann erhalten Sie für 8,- Euro an der Klimahaus-Kasse und unter 0471 – 902030-0.

     

     

    Foto: Frank Zauritz



    „Energiesparmeister“ aus Bremen im Klimahaus zu Besuch

    (Information vom 28.07.2014)
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    Vier Schulklassen auf großer Weltreise:
    Die Bremer Gewinner des Wettbewerbs „Energiesparmeister“ besuchten am 28. Juli das Klimahaus. Der Wettbewerb, der von der Kampagne „Klima sucht Schutz“ und dem Bundesumweltministerium durchgeführt wird, zeichnet deutschlandweit die besten Schulprojekte zum Thema Klimaschutz aus. Die Kinder von der Grundschule am Baumschulenweg haben den regionalen  ... mehr
    Vier Schulklassen auf großer Weltreise:

    Die Bremer Gewinner des Wettbewerbs „Energiesparmeister“ besuchten am 28. Juli das Klimahaus. Der Wettbewerb, der von der Kampagne „Klima sucht Schutz“ und dem Bundesumweltministerium durchgeführt wird, zeichnet deutschlandweit die besten Schulprojekte zum Thema Klimaschutz aus. Die Kinder von der Grundschule am Baumschulenweg haben den regionalen Entscheid gewonnen und sind nun „Energiesparmeister“ des Bundeslandes Bremen. Mit diesem Titel  wurde ihr außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet: Die Schülerinnen und Schüler haben mit einem Solarlauf Geld für die Finanzierung einer Solaranlage auf dem Schuldach gesammelt. Ein Teil des Gewinns aus der Solaranlage soll zukünftig in Entwicklungsprojekte fließen. Zudem gibt es an der Schule viele Projekte rund um Umwelt und Energie. Die Kinder bauen zum Beispiel ihr eigenes Obst und Gemüse an.

     

    So viel Einsatz muss unterstützt werden. Das Klimahaus wurde daher beim bundesweiten Finale des Wettbewerbs Pate der Grundschule. Die 16 Energiesparmeister der jeweiligen Bundesländer sammelten in einem großen Online-Voting Stimmen für ihre Projekte, wobei sie von ihren Paten tatkräftig unterstützt wurden. Die 75.000 Abstimmenden wählten die engagierten Kids aus Bremen auf einen tollen sechsten Platz, die Gewinner kamen aus dem Saarland.

     

    Nachdem die Aufregung des Wettbewerbs nun vorbei ist und das Ergebnis feststeht, hatten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Baumschulenweg die Gelegenheit, das Klimahaus in Ruhe zu erkunden. Die Kinder konnten einen schönen Tag genießen und auf eine spannende Weltreise durch die Ausstellung gehen, worüber sie sich sichtlich freuten.

     

    Weitere Infos zum Wettbewerb „Energiesparmeister“ finden Sie auf: www.energiesparmeister.de